Delegation von Kolping Südafrika zu Gast

Augsburg. Generalvikar Harald Heinrich hat am Mittwoch, 24. September, eine Delegation von Kolping Südafrika empfangen. Begleitet wurden der südafrikanische Kolping-Präses Father Christian Frantz und Nationalkoordinatorin Anna Oppel von zwei Augsburgern: Kolping-Diözesanpräses Alois Zeller und Heinrich Lang, Mitglied des Stiftungsrats der Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger.

Förderung durch die Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger

Die Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger fördert dank vieler Spender die Arbeit von Kolping in Südafrika.

Bei ihrem Besuch im bischöflichen Ordinariat berichteten Christian Frantz und Anna Oppel über die Arbeit von Kolping in Kapstadt und überbrachten Grüße von Erzbischof Stephen Brislin. Die Diözese Augsburg unterstützt ebenfalls die Arbeit von Kolping in Südafrika für Kinder und junge Erwachsene als Starthilfe in eine selbstständige Existenz. Generalvikar Harald Heinrich interessierte sich sehr für die Berichte über das Work Opportunity Program als Start ins Berufsleben sowie die Bildungsarbeit von Kolping Südafrika und die enge Verbindung zwischen Kolping und Kirche. Er überreichte eine Spende des Bistums Augsburg als weitere Unterstützung.

Alarmierende Jugendarbeitslosigkeit

Die Jugendarbeitslosigkeit in Südafrika liege bei 40 Prozent, sagte Anna Oppel. Um die meist wenig gebildeten Jugendlichen aus den ärmsten Regionen in Arbeit zu bringen, werden sie unterrichtet sowie geistlich und psychologisch begleitet. „Das zeigt die Ganzheitlichkeit von Kolping“, sagte Father Christian Frantz. Im Erzbistum Kapstadt seien die Kolpingleute aufgrund ihres vielseitigen praktischen Engagements als „competent christians“, kompetente Christen, bekannt.

Partnerschaft bereits seit 14 Jahren

Seit 14 Jahren besteht die Partnerschaft zwischen Kolping in der Diözese Augsburg und Kolping Südafrika, berichtete Kolping-Diözesanpräses Alois Zeller. Mit Unterstützung der Augsburger seien das Kolping-Zentrum und ein Gästehaus in Kapstadt errichtet worden. Seither arbeiten die Südafrikaner selbstständig. Der enge Kontakt nach Augsburg besteht aber weiterhin, zahlreiche Spender unterstützen über die Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger die südafrikanischen Kolping-Kindergärten und das Jugend-Programm.

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