Kolpingsfamilie Marktoberdorf spendet für indische Projekte

Marktoberdorf. Beim indischen Nachmittag am 20. Januar bei der Kolpingsfamilie Marktoberdorf berichtete Vera Heinz, Mitglied im Diözesanvorstand des Kolpingwerkes, über ihren Besuch bei den Kolpingsfamilien im Süden Indiens. Heinz ist auch Mitglied im Stiftungsrat der Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger. Mithilfe der Stiftung werden viele unterschiedliche Projekte in Indien gefördert. Sie dankte auch der Kolpingsfamilie Marktoberdorf, welche die Stiftungsarbeit immer wieder und auch an diesem Tag mit einer Spende unterstützte.

Indische Mikrokredite für ein besseres Leben

Kolping ist in Indien in der Hauptsache weiblich. Die Frauen bekommen von Kolping beispielsweise Kleinkredite. Mit dieser Hilfe können sie Berufe erlernen, um sich und ihren Familien das Leben zu erleichtern. Die Selbständigkeit der Frauen ermöglicht es den Familien, ihren Kindern eine Schulbildung zukommen zu lassen. Frau Heinz erzählte von der Herzlichkeit, mit der sie überall begrüßt wurde. Adolph Kolping wird von diesen Menschen wirklich verehrt. Diese Frauen haben durch Kolping viel Selbstvertrauen und Mut bekommen, sich zu beweisen. Ihre Männer sind stolz auf sie. Die Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger unterstützt die Kolping Mikrokredite, um möglichst vielen Frauen und Familien ein Einkommen und somit menschenwürdiges Leben zu ermöglichen.

Häuser und Sanitäranlagen für Sicherheit und Hygiene

Ein weiteres Projekt, ist das Hausbau-Projekt. So berichtet Vera Heinz von indischen Frauen, die mithilfe eines Kolpingkredites ein Haus aus Steinen für sich und ihre Familie bauen konnten. Und später konnte sogar – für Indien noch sehr untypisch – ein Toilettenhäuschen ergänzt werden. Andere Frauen konnten sich eine Kuh anschaffen und die übrige Milch verkaufen. Das Kalb bekam dann wieder eine andere Familie. Diese sogenannte Milchvieh-Aktion läuft schon über dreißig Jahre. Beim Tsunami vor einigen Jahren wurde viel vernichtet. Aber mit gemeinsamer Hilfe wurde alles wieder aufgebaut.

Über die Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger

Hauptanliegen der Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger ist es, Benachteiligten und Menschen ohne Perspektive „Hilfe zur Selbsthilfe“ für ein Leben aus eigener Kraft zu geben. Bei allen Projekten steht die langfristige Hilfe im Fokus: Starthilfe in unterschiedlichster Form für ein selbständiges und unabhängiges Leben. Seit 2003 erhält die Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger jährlich das DZI-Spendensiegel, das einen geringen Verwaltungsaufwand bescheinigt sowie hohe Transparenz und Wirtschaftlichkeit.

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