Impuls zum Thema Angst und Impressionen aus Indien
Augsburg. Bei der Feier zum Kolping-Gedenktag am 3. Dezember im Kolpinghaus Augsburg konnten die rund 60 Teilnehmenden an einem Impulsvortrag zum Thema „Wie leben wir mit Angst?“ teilnehmen, sowie eine Vielzahl an Eindrücken zum Besuch beim Partnerverband von Kolping Indien gewinnen. Auch die Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger beteiligte sich an den bunten Feierlichkeiten mit einem Stand.
Kolping-Gedenktag: „Wie leben wir mit Angst?“
Maria Adams, geistliche Leiterin von Kolping Deutschland, und die Augsburger geistliche Leiterin Sabine Eltschkner standen mit Kolping-Diözesanpräses Wolfgang Kretschmer der Feier vor. „Horizonte“ aus Bobingen übernahm die musikalische Gestaltung. Mit ihrem Impulsvortrag „Wie leben wir mit Angst?“ machte Maria Adams den Zuhörenden Mut und zeigte Wege auf, wie der Glaube dabei hilft, mit Angst umzugehen. Der Empfang zum Kolping-Gedenktag wurde durch den Gitarristen Elbio Mango musikalisch bereichert. Das Team des Restaurants im Kolpinghaus bewirtete die Gäste im Anschluss bei einem Imbiss.
Impressionen vom Besuch im Kolping Partnerland Indien
Berührt war die siebenköpfige Reisegruppe durch Indien von der Begegnung mit einer Kolping-Gruppe von Roma und Sinti in den Armenvierteln von Chennai. Trotz eines Lebensraums, der einem Sperrmüllsammelplatz gleicht, strahlten die Frauen Würde aus.
Abenteuerlich war die Fahrt zu einer Kolpingsfamilie in einem Stamm indigener Völker an der Südspitze Indiens. Glücklich waren die deutschen Gäste an diesem Tag über die dort mit Hilfe von Kolping errichtete Toilette. Die Freude und Begeisterung von Kolpingfrauen, die, nachdem ihnen der Tsunami die Männer genommen hat, durch eine Kolping-Spargruppe nicht nur ihr Leben verbessern konnten, sondern auch eine neue Form des Miteinanders und des Teilens gelernt haben, war ansteckend.
Deutlich wurde der Reisegruppe, dass jeder Euro Spende an die Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger in Indien ankommt und hilft.
Die mitgebrachten Produkte der Spargruppen in Indien (Pfeffer und Honig) und ein Kalender mit Bildern konnte von den Teilnehmenden am Empfang des Kolping-Gedenktag gegen eine Spende mitgenommen werden.
Über die Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger
Hauptanliegen der Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger ist es, Benachteiligten und Menschen ohne Perspektive „Hilfe zur Selbsthilfe“ für ein Leben aus eigener Kraft zu geben. Bei allen Projekten steht die langfristige Hilfe im Fokus: Starthilfe in unterschiedlichster Form für ein selbständiges und unabhängiges Leben. Seit 2003 erhält die Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger jährlich das DZI-Spendensiegel, das einen geringen Verwaltungsaufwand bescheinigt sowie hohe Transparenz und Wirtschaftlichkeit.







