Misereor-Fastenaktion Eröffnung in der Erzabtei St. Ottilien
St. Ottilien. Von überall her waren die Menschen am Sonntag, 1. März 2026, in die Erzabtei St. Ottilien gekommen, um die diözesane Misereor-Fastenaktion offiziell mit Bischof Bertram Maier zu eröffnen. Viele Akteure aus dem Bereich der Weltkirche hielten Mitmachaktionen bereit. So auch Kolping Augsburg zusammen mit der Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger.
Kolping-Stand: Zirbensäckchen selber nähen
Bischof Bertram verknüpfte in seiner Predigt das Thema „Hier fängt Zukunft an“ mit den Menschen aus den Tagestexten. Diese haben durch die Führung Gottes für sich und andere eine positive Zukunft gefunden. Nach dem Gottesdienst und Fastenessen war ebenfalls Vieles geboten. Eine Schlange bildete sich beim Angebot von Kolping. Selber ein Zirbensäckchen nähen stand auf dem Programm. Jung und Alt taten es somit südafrikanischen Jugendlichen gleich, die durch Kolping die Chance auf eine professionelle Ausbildung erhalten. Nicht selten geht damit eine Selbständigkeit einher, die sich junge südafrikanische Jugendliche damit aufbauen.
Welche anderen Ausbildungsberufe in Südafrika beim sogenannten „Work opportunity program“ (WOP) noch erlernt werden können, konnte durch Gegenstände in Fühlkästen erraten werden. So entstanden gute Gespräche nicht nur über die Arbeit der Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger, mit der Kolping in Augsburg Jugendliche eine positive Zukunft schenkt. Hier können auch Sie den nachhaltigen Projekten helfen.
Misereor Couchgespräch mit Pauline Maïday
Misereor-Gast Pauline Maïday aus Kamerun lud daneben zum nachmittäglichen Couchgespräch ein. Hier erzählte sie mehr von ihrer Arbeit in der Misereor-Partnerorganisation CODAS-Caritas. Pauline Maïday unterstützt junge Menschen mit vielfältigen Angeboten dabei, ihren eigenen Weg zu gehen. Da die junge Frau selbst von diesem Projekt profitieren konnte, erzählte sie davon nicht nur bei der Eröffnung der Misereor-Fastenaktion. Sie berichtete auch bei anderen Gelegenheiten von 1. bis 4. März 2026 im Bistum Augsburg von ihren Erfahrungen.
Buntes Rahmenprogramm bei der Misereor Fastenaktion
Neben Kolping hielten auch andere Akteure aus der Weltkirche Informations- und Mitmachangebote bereit. So konnte am Stand der Katholischen Landvolkbewegung und des Katholischen Deutschen Frauenbundes nicht nur Solibrot erworben, sondern auch eigenes Brot gebacken werden. Die KAB erklärte in einem Theaterstück, wie Spargruppen funktionieren und auch die anderen katholischen Verbände wie BDKJ und Pax Christi waren vertreten.
An jedem zweiten Fastensonntag, eine Woche nach der bundesweiten Eröffnung der Fastenaktion, gestalten katholische Verbände in Kooperation mit der Abteilung Weltkirche im Bistum und einer Pfarrei/Institution diese diözesane Eröffnung. Themen und Anliegen von Misereor sollen dabei in den Mittelpunkt gerückt werden. Die Katholische Landvolk Bewegung zeichnete sich für die Hauptorganisation von Seiten der Verbände verantwortlich. Im kommenden Jahr wird Kolping diesen Part übernehmen.
Über die Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger
Hauptanliegen der Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger ist es, Benachteiligten und Menschen ohne Perspektive „Hilfe zur Selbsthilfe“ für ein Leben aus eigener Kraft zu geben. Bei allen Projekten steht die langfristige Hilfe im Fokus: Starthilfe in unterschiedlichster Form für ein selbständiges und unabhängiges Leben. Seit 2003 erhält die Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger jährlich das DZI-Spendensiegel, das einen geringen Verwaltungsaufwand bescheinigt sowie hohe Transparenz und Wirtschaftlichkeit.







