Die Herausforderungen in Südafrika sind auch ein Jahrzehnt nach Abschaffung der Apartheid groß. Vor allem Kindern und Jugendlichen bieten sich nur wenige Perspektiven für die Zukunft.
Kinderaugen zum Strahlen bringen
Kolping-Kindergärten in Johannesburg und Mosselbay
Mehr als zehn Jahre nach Abschaffung der Apartheid ist Südafrika zwar ein demokratisches Land, doch die schwarze Bevölkerung ist
oftmals noch stark benachteiligt. Arbeitslosigkeit, soziale Konflikte und immer mehr die Immunschwächekrankheit AIDS bedrohen die Zukunft der Familien.
Besonders zu leiden haben die Kleinsten. Viele von Ihnen haben
durch AIDS einen oder beide Elternteile verloren und werden nun
von den Geschwistern oder den Großeltern großgezogen. Diese
müssen sich oft um sieben, acht oder mehr Kinder kümmern und
sind mit dieser Aufgabe auf sich selbst gestellt.
Liebevolle Betreuung und gesunde Ernährung
Hier setzt die Hilfe von Kolping Südafrika an.
In den Kolping- Kindergärten in Mosselbay und in Orange Farm (bei
Johannesburg) bekommen die Kinder eine gesunde, ausgewogene
Ernährung und eine liebevolle, pädagogische Betreuung. Neben
Spielsachen, Turn- und Klettergeräten ist uns dabei vor allem auch
der soziale Beistand wichtig, deshalb unterstützt Kolping auch die
fachliche Ausbildung der Erzieherinnen.
Pate werden und Kindern in Südafrika helfen
Bisher gibt es 120 Paten. Für den Erhalt aller Kindergartenplätze in Orange Farm und Mosselbay werden weitere 80 Paten gesucht! Als Pate unterstützen Sie diese Kindergärten und helfen Kindern länger zu überleben.
» Mehr über Patenschaften
Ein Weg aus der Arbeitslosigkeit
Work-Opportunity-Program
Die Jugendarbeitslosigkeit im südlichen Afrika ist mit
21% weltweit am höchsten. Zu den Ursachen, die Jugendliche auf
dem kargen Arbeitsmarkt benachteiligen, gehören eine
schwache wirtschaftliche Entwicklung, der Mangel an relevanter
Bildung und Arbeitserfahrung sowie zum Teil schlechte Gesundheit.
Mit dem sogenannten „Work Opportunity Program“ hilft Kolping
Südafrika genau diesen Benachteiligten. Den jungen Leuten werden
zunächst grundlegende Fähigkeiten, sog. life-skills, vermittelt,
denn diese jungen Frauen und Männer haben nach langer Arbeitslosigkeit
kaum noch Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen.
Die jungen Menschen werden bei ihre Bewerbungen unterstützt und auf das Bewerbungsgespräch vorbereitet. In einer zweiten Phase erlernen sie praktische Fähigkeiten, die sie für ihren angestrebten Job benötigen. Nach einem Praktikum im Unternehmen werden die meisten dort übernommen.
Die anderen werden durch Kolping aktiv bei der Jobsuche unterstützt.
Bis zu 75 % der Jugendlichen, die eine Ausbildung bei
Kolping machen, finden sofort eine feste Arbeitsstelle.